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Über Einbrecher die Ihnen etwas schenken oder fünf Gründe warum Sie Ihre Firmen-Webseite vor Hackern schützen wollen.

„Kein Hacker interessiert sich für meine Webseite. Bei mir gibt es keine sensiblen Daten zu klauen.“

Sie haben recht.

In diesem kurzen Artikel zeige ich Ihnen, warum Hacker sich nicht für Ihre Daten interessieren und was die Hacker stattdessen mit Ihrem Webauftritt anstellen.

Hunderttausende von kleinen Firmen-Webseiten werden täglich gehackt

Sie fragen sich zu Recht, warum jemand Ihre Webseite hacken sollte, wenn es doch keine geheimen Daten zu stehlen, gibt bei Ihnen. Leider haben Hacker ganz andere Beweggründe auf die Daten Ihrer Firmen-Webseite zuzugreifen. Hacker sind nicht an Ihren Inhalten interessiert, sondern an der Server-Leistung Ihrer Webseite. Sie missbrauchen Ihre Webseite als Vehikel für Ihre eigenen Zwecke und Inhalte.

 Hacker machen Ihnen Geschenke

Hacker wollen Ihnen etwas schenken. Bilder, Texte, Verlinkungen zu anderen Webseiten oder ganze Shops.

Bitte?

Die Hacker-Viren fressen sich in die Software Ihrer Webseite und schleusen Ihre eigenen Programme und Inhalte ein. Hacker missbrauchen Ihrer Server-Kapazität, Ihren Domain-Namen und Ihre E-Mail-Adressen.

Sie sehen es vielleicht schon vor Ihrem inneren Auge: dies ist für Ihren Webauftritt so gesund wie ein Tsunami für eine Inselgruppe im Indischen Ozean.

Die 5 Schwere-Grade von Hackerangriffen und deren Auswirkungen auf Ihren Webauftritt

Grad 1: Der Hacker war ein Spaß-Hacker und hat einen kleinen Betrag mit seinem Zeichen hinterlassen. Markiert sozusagen. Das ist etwas peinlich, aber schnell gelöscht.

Grad 2: Auf Ihrer Webseite ist nichts sichtbar. Die Schadsoftware versendet im Dunklen munter Spam-E-Mails mit Ihrer @ihredomain.ch Absender E-Mail-Adresse. Wird die Schadsoftware nicht vollständig von Ihrer Webseite gelöscht, führt das früher oder später zu Grad 4 oder 5.

Grad 3: Die Schadsoftware entführt die Browser ihrer Besucher. Wenn ihre Besucher irgendwo auf ihrer Seite klicken, werden diese anstatt zu ihrer Unterseite zu gelangen, auf einer dubiosen Seite für Sportbekleidung (im besten Fall) oder auf einer Schmuddelseite landen. Oder die Besucher werden vom Internet Provider Ihrer Besucher ausgesperrt mit der folgenden Meldung:

Wenn Sie Glück haben, bemerken Sie es rechtzeitig und Sie können die Webseite aus einem Backup wiederherstellen. Je länger zurück Sie Backups zur Verfügung haben, desto besser.

Grad 4: Sie erhalten aus dem Nichts eine Meldung von Ihrem Hosting Provider. „Leider mussten wir Ihre Webseite sperren“. Bitte nehmen Sie folgende Maßnahmen vor …

Ihre Webseite ist nicht mehr erreichbar, bis sie vollständig gereinigt wurde.

Grad 5: Falls der Schaden zu lange nicht bemerkt wurde bzw. keine sauberen Backups vorhanden sind, kann der schlimmste Fall eintreten und ihre Webseite ist zerstört.

Einmal gehackt, immer gehackt?

Endlich, die Webseite ist gereinigt und wieder fehlerfrei erreichbar. Sie atmen auf. Es hat Sie viel Zeit, Geld und Nerven gekostet, die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Der größte Fehler, den Sie jetzt machen können ist, die Webseite wieder sich selbst zu überlassen. Sorgen Sie mit automatisierten, engmaschigen Kontrollen dafür, dass wiederholte Angriffe sofort entdeckt werden und Maßnahmen ergriffen werden können, bevor Ihre Webseiten-Besucher nochmals zu Schmuddelseiten entführt werden.

Das Zahnarzt-Prinzip: Vorbeugen lohnt sich

Wie fast überall lohnt es sich vorzubeugen. Ist der Schaden erst entstanden, sind die Aufräumarbeiten kompliziert und entsprechend teuer. Ganz abgesehen vom Reputations-Schaden, wenn auf der eigenen Webseiten dubiose Inhalte aufgerufen werden.

Folgende Schritte können Sie sofort unternehmen, um Ihre Webseite abzusichern

1.) Wenn Ihre Webseite mit WordPress läuft können Sie diese hier prüfen, ob sie noch sauber ist: https://sitecheck.sucuri.net/

2.) Fragen Sie den Web-Entwickler Ihres Vertrauens nach Virenschutzprogrammen, Backups und deren laufende Überwachung. Weitere Informationen zu Web-Betreuung finden Sie hier: https://fine-webdesign.ch/webseiten-betreuung

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6 Comments

  • petra
    Posted 21. April 2017 7:56 0Likes

    Vielen Dank! Das Sensibilisiert.

  • Claudia Gil Reloba
    Posted 21. April 2017 20:07 0Likes

    Danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich kenne Personen, denen das effektiv passiert ist – grauslig! Die Reparatur war Nerven aufreibend, Zeit raubend und sehr teuer. Das einzige, was mich am Artikel stört: Nicht alle machen/haben WordPress. Dies ist nicht das einzige gebrauchte und brauchbare Tool….. Bzw. wie finde ich nun heraus, ob meine Websites, die ich mit WIX baue, (noch) sauber sind?

    Beste Grüsse

    • finewebdesign
      Posted 24. April 2017 7:40 0Likes

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Wir haben uns auf WordPress spezialisiert, da es im Agentur-Alltag das volle Spektrum an Anpassungs-Möglichkeiten bietet. Leider kann ich Ihnen darum keine wirklich fundierten Tipps zu Ihrer Wix-Webseite geben. Soweit ich informiert bin, gibt es die Möglichkeit beim Wix-Support einen Malware-Scan anzufragen. Viele Grüsse!

  • liliane manz
    Posted 24. April 2017 14:10 0Likes

    Merci für diesen Artikel liebe Rita, genau das ist mit meiner Webseite vor ein paar Wochen passiert. Dank dir, konnte Schlimmeres verhindert werden. Jetzt sind auch alle meine Fragen beantwortet 🙂

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